Musiktherapie

Vor 2000 Jahren warnte Lao Tse uns, welcher der Begründer vom Daoismus ist, dass die Sinnesorgane unseren Körper sehr beeinflussen können.

Von den menschlichen Sinnen beträgt der Anteil des Gehörsinns rund 11% der vom Gehirn zu verarbeitenden Sinneseindrücke, der des Geruchssinns 3,5%. So üben die Musik und der Geruch einen starken Einfluss auf unsere Stimmungslage und unser Wohlbefinden aus.

Seit uralter Zeit war Musik in einem ganzheitlichen Zusammenhang von Behandlung, Ritual und gesellschaftlichem Leben eingebettet. Ihre Heilkraft wird durch das bewusste Hören von Musik und aktivem Musizieren in allen Kulturen beschrieben.

Die Musiktherapie basierte ursprünglich auf den Tönen, die sich nicht nur auf den Gemütszustand auswirkten, sondern auch direkt auf körperliche Prozesse Einfluss nehmen können, um zur Linderung der verschiedensten Beschwerden eingesetzt zu werden. 

Jeder Ton besitzt ein für sich typisches Klingen und Energiewellen, die sich auf die physikalischen, psychologischen, harmonisierenden, heilenden, intuitiven und spirituellen Elemente des Körpers übertragen können. Jedem Ton sind Eigenschaften zugeordnet, die bei der Behandlung wirksam werden. Die Töne kann man auch mit den Jahreszeiten, den fünf Elementen Erde, Feuer, Wind, Metall und Wasser, und den Planeten in Verbindung bringen.

Heutzutage ist Musiktherapie als eine praxisorientierte Wissenschaftsdisziplin geachtet. Sie steht in enger Wechselwirkung zu verschiedenen Wissenschaftsbereichen, insbesondere der Medizin, den Gesellschaftswissenschaften, der Psychologie, der Musikwissenschaft und der Pädagogik. Man geht davon aus, dass die Behandlungen mit Musik zukünftig medizinisch gleichberechtigt neben den schulmedizinisch anerkannten Behandlungen stehen soll. 

Die Musiktherapie ist unschädlich, mit unerwünschten Wirkungen muss in der Regel nicht gerechnet werden. 

Geniessen Sie die Kraft der Töne und spüren Sie deren wohltuende Wirkung.